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Handwerk und Technik digital bewahren – Objektdokumentation und ihr Mehrwert für Museen

29. Oktober 2020, 9:30 – 15:00 Uhr via Zoom-Videokonferenz

Das Werkstattgespräch geht in die VIII. Runde – und wird virtuell! 
Wir freuen uns, dass wir das Werkstattgespräch trotz der aktuellen Corona-Pandemie als Videokonferenz durchführen können. So begrüßen wir Sie in diesem Jahr virtuell im LWL-Freilichtmuseum Hagen! Mit dem von uns bereit gestellten Link und einem Klick können Sie dabei sein.

Noch vor wenigen Jahren bedeutete Digitalisierung für viele Museen in erster Linie die Nutzung von Einzelinstrumenten, wie beispielsweise der digitalen Objektverwaltung der Sammlung oder die Pflege der Museumshomepage als zentrale Informationsplattform im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. 
Dass sich inzwischen viele Museen dafür entscheiden, ihre Sammlung digital über die Museumswebsite zugänglich zu machen, zeigt, wie der Digitalisierungsprozess unterschiedliche Bereiche miteinander vernetzt. Längst ist klar: Die Entwicklung von digitalen Strategien ist zur notwendigen Querschnittsaufgabe geworden. Dabei bietet die „digitale Welt“ vielfältige neue Anwendungsgebiete der museumsinternen wie -externen Nutzung und Interaktion.

Das diesjährige Werkstattgespräch widmet sich sowohl den unterschiedlichen „Werkzeugen“ digitaler Dokumentation (Foto, Video, Audio, etc.) als auch der Bereitstellungs- und Nutzungsmöglichkeiten der mit ihrer Hilfe erzeugten Informationen. Die Frage nach dem Mehrwert von digitalen Dokumentationsdaten für das Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln steht dabei im Mittelpunkt.

Programm

ab 9:15 Uhr
Videocall ist geöffnet, Einwahlzeit für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

9:30 Uhr
Begrüßung
Anke Hufschmidt, LWL-Freilichtmuseum Hagen

9:35
Einführung in das Thema
Sebastian Hamburger, LWL-Freilichtmuseum Hagen

9:45 Uhr
Vor und hinter den Kulissen: Perspektiven auf die digitale Transformation im Museumsbetrieb
Andreas Christoph, Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena

10:30 Uhr
Wo stand das mal? Möglichkeiten digitaler Dokumentation des originären Objektumfeldes
Sebastian Hamburger, Lisa Maubach, LWL-Freilichtmuseum Hagen

11:15 Uhr
Kaffeepause

11:30 Uhr
Digitales Kulturerbe im Museum. Mehrwert oder Fass ohne Boden?
Eva Kudrass, Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

12:15 Uhr
Mittagspause

13:00 Uhr
Vom Konzept bis zur Evaluation – ein digitales Projekt zur inklusiven Büttnerwerkstatt im Fränkischen Freilandmuseum Fladungen
Ariane Weidlich, Fränkisches Freilandmuseum Fladungen

13:45 Uhr
Open Access im Museum: Potenziale offener digitaler Sammlungen am Beispiel von „Sounds of Changes“
Konrad Gutkowski, LWL-Industriemuseum Dortmund

14:30 Uhr
Schlussdiskussion

gegen 15 Uhr
Ende der Veranstaltung


Information und Anmeldung
Die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf 30 begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 23. Oktober 2020 an. Sie können uns Ihre Anmeldung zur Tagung gern per E-Mail übermitteln.
Informationen zur Einwahl im Zoom-Call erhalten die Teilnehmer*innen nach Ablauf der Anmeldefrist via E-Mail.

Anmeldungen bei:
Steffi Schürmann
LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
Tel.: 02331 7807-112
steffi.schuermann@lwl.org

 

Werkstattgespräche im LWL-Freilichtmuseum Hagen

Die Werkstattgespräche im LWL-Freilichtmuseum Hagen bieten Wissenschaftler*innen seit 2013 die Möglichkeit, sich intensiv über aktuelle Fragen des Themas „Handwerk im Museum“ auszutauschen. Bisher wurde der biografische Zugang zur Handwerksgeschichte im Museum (2013), der Film als Mittel zur Dokumentation von Handwerk (2014), die Vermittlung von Handwerk in museumspädagogischen Angeboten und Ausstellungen (2015), die Ausbildung im Handwerk (2016) sowie die Bewahrung und Vermittlung moderner Handwerksberufe in Museen behandelt (2017). 2018 stand die Neubetrachtung der Sammlung auf der Agenda und 2019 hieß es „Zwischen Dokumentation und Inszenierung. Maschinen aus Handwerk und Gewerbe im Museum“.