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Unsere Führungen

Sie wollen zusammen mit einer Gruppe einen unvergesslichen Tag erleben? Ob beim Klassentreffen oder Betriebsausflug, im Freundes- oder Familienkreis, es gibt viele Anlässe und noch mehr gute Gründe, das LWL-Freilichtmuseum Hagen zu besuchen. Attraktive Führungen und Rundgänge, spannende Erlebnisprogramme, die einmalige landschaftliche Lage und unterschiedliche gastronomische Angebote warten auf Sie.

Während der gesamten Führung besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Es werden keine Gebäude bzw. Werkstätten aufgesucht, ebenso wird an keinen Vorführungen teilgenommen. Zurzeit finden Führungen ausschließlich im Freien statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen begrenzt.

 

Tastführung

Handwerk und Technik begreifen

Anfassen erwünscht, heißt es bei der Tastführung für blinde und sehbehinderte Menschen. Unterstützt durch Riechen, Schmecken und Hören erleben sie Handwerk und Technik hautnah.

Unsere Besucherbegleiterinnen und -begleiter beschreiben dazu Museumsobjekte ausführlich und veranschaulichen Ihnen so Handwerk und Technik. Zur Wahl stehen drei Themenschwerpunkte „Metallverarbeitung“, „Papier und Druck“ und „Hefe, Hanf und mehr“.

Dauer: ca. 1 Stunde, Teilnehmerzahl: max. 10 Personen

Treffpunkt „Metallverarbeitung“ D
Treffpunkt „Papier und Druck“ B
Treffpunkt „Hefe, Hand und mehr“ A
 auf dem Lageplan ansehen

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Ein junger Mann ertastet Fasern für ein Seil

Führungen für Menschen mit Hörbehinderung

Führung mit Gebärdendolmetscher

An einigen Terminen im Jahr bieten wir kostenlose Sonntagsführungen an, die von einer Gebärdensprachdolmetscherin begleitet werden. Die aktuellen Termine können Sie dem Veranstaltungskalender entnehmen. Im Rahmen einer von Ihnen gebuchten Führung vermitteln wir Ihnen gern eine Gebärdensprachdolmetscherin.

Eine Gruppe steht während einer Führung mit Gebärdendolmetscher vor dem Museumsplan

Sonntagsführungen für Gäste mit Hörgerät

An jedem Sonntag in der Museumssaison von 14 bis 15 Uhr bieten wir eine interessante offene Führung mit FM-Anlage zu wechselnden Themen an. Für Besucherinnen und Besucher mit Hörgerät oder Cochlear-Implantat besteht hier die Möglichkeit, ein Empfangsgerät mit Halsringschleife zu leihen.
Das Gerät bekommen Sie im Museumsshop gegen Vorlage Ihres Führerscheins oder Personalausweises. Die Führung und Ausleihe sind kostenlos.

Bitte beachten Sie auch Folgendes:
Nehmen Sie das Gerät direkt am Eingang mit. Bis zu den wechselnden Treffpunkten gehen Sie zum Teil noch gute 30 Minuten zu Fuß.
Die Empfangsgeräte sind mit einer Halsringschleife ausgestattet. Im Hörgerät sollte die T-Spule aktiviert sein. Ob Ihr Hörgerät über eine T-Spule verfügt oder diese noch aktiviert werden muss, ist beim Hörgerätehersteller zu erfragen. Es stehen Ihnen 20 Empfangsgeräte zur Verfügung.

Eine Gruppe von Menschen mit FM-Anlagen

Rundgänge

Feuer, Wasser, Hammerschlag

Hier werden nicht nur „heiße Eisen“ aus dem Feuer geholt. Während dieser Führung können Sie sowohl etwas über Stahl und Eisen als auch über andere Metalle lernen. In Messingstampfe, Gelbgießerei, kleinen und größeren Schmieden sowie in Hammerwerken werden Ihnen verschiedene Handwerke und ihre Techniken erläutert. Begeben Sie sich mit uns in eine Welt, in der es noch raucht, zischt, plätschert und dröhnt.

Treffpunkt D (auf dem Lageplan ansehen)

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Ein Schmied zeigt einer Gruppe von Museumsbesucherinnen und Museumsbesuchern sein Handwerk

Bütte, Presse, langer Draht

Wie aus Faserbrei Papier entsteht und die Druckerfarbe aufs Papier gelangt, erfahren Sie auf diesem Rundgang. Verbunden mit der Geschichte der Papierherstellung und der Druckverfahren sind weitere Gewerke im Museum: die Herstellung von Draht für die feinen Papier-Schöpfsiebe und das Walzen von Zinkplatten zum rostfreien Glätten von Papier. Bambus, Flachs und Maulbeerbaum lassen sich im Fasergarten als Rohstoffe für verschiedene Papiere entdecken.
Dieser Bereich ist besonders geeignet für Menschen mit Gehbehinderungen und Menschen mit Rollstuhl. Für sie besteht die Möglichkeit einer direkten Anfahrt mit dem eigenen Auto oder Bus, bitte geben Sie diesen Wunsch bei der Buchung an.

Treffpunkt B (auf dem Lageplan ansehen)

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Zwei Frauen zeigen auf bedruckte Papierseiten, die an einer Wäscheleine mit Wäscheklammern aufgehängt sind. Zwei andere Frauen gucken zu.

Holz, Hefe, Hanf und mehr...

Wer wissen möchte, warum manch einer fürs „Blaumachen“ Geld bekam und warum man zum Herstellen von Seilen einen „Schlitten“ brauchte, der ist bei diesem Rundgang gut aufgehoben.
In weiteren historischen Gebäuden aus Westfalen entdecken Sie vieles über die Herstellung von Zigarren, Bohnenkaffee und frischem Brot.

Treffpunkt A  (auf dem Lageplan ansehen)

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Ein Mann hängt bedruckten Stoff an ein rundes Gestell

Themenführungen

Aufs Fachwerk geschaut

Wie kommt ein Fachwerkgebäude ins Freilichtmuseum? Was steckt in den weißen Gefachen? Entdecken Sie ausgewählte Fachwerkgebäude, die von außergewöhnlichen Bauweisen, dramatischen Erbauungsumständen, menschlichen Schicksalen und viel Erfindungsreichtum zeugen. Vor- und Nachteile dieser Fachwerkbauweise werden erläutert.

Treffpunkt: Deutsches Schmiedemuseum (C8, auf Lageplan ansehen)

Blick durch Bäume auf Fachwerkhäuser

Brot, Brei, Bier & Co.

Brot, Brei, Bier – einseitiger kann Ernährung aus heutiger Sicht gar nicht sein. Über lange Zeit sah der Speiseplan unserer Vorfahren aber nicht viel anderes vor. Ungewöhnliches und Spannendes hat das Thema der Versorgung mit Lebensmitteln in der Vergangenheit dennoch zu bieten. Erfahren Sie mehr über die Konservierung sowie das Einkaufen und Kochen im 19. und frühen 20. Jahrhundert.

Treffpunkt: Ölmühle (B2, auf dem Lageplan ansehen)

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ungebackene Rosinenbrote in einem Regal

Energiepfad

Rauchende Schlote soweit das Auge reicht und Dampfmaschinen als Motor – sah so die Industrialisierung im 19. Jahrhundert aus? Gerade außerhalb industrieller Ballungszentren nutzten viele Gewerbe für ihre Arbeiten andere Energieformen. Auf unserem „Energiepfad“ lernen Sie einige davon kennen und erfahren, dass die Nutzung erneuerbarer Energien keine neue Idee ist.

Treffpunkt: Deutsches Schmiedemuseum (C8, auf dem Lagplan ansehen)

Das Freilichtmuseum aus der Luft aufgenommem. Viel Wald, Häuser in einem Tal und 3 Stauteiche.

Es blüht, kriecht und fliegt – naturkundliche Führung

Es blüht, kriecht und fliegt im Mäckingerbachtal. Vom Bach bis zum Wald, vom Fasergarten bis zur Wiese – das Freilichtmuseum ist ein vielfältiger und artenreicher Lebensraum. Schauen und entdecken Sie selbst! Unter fachkundiger Anleitung werden Ihre „Entdeckungen“ gesichtet und bestimmt. Je nach Jahreszeit und Witterung werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Die Entdeckungstour durch das Museumsgelände dauert 2 Stunden,  Teilnehmerzahl: max. 15 Personen.

Treffpunkt A (auf dem Lageplan ansehen)

im Vordergrund ist ein Teich, hinten eine Reihe Fachwerkhäuser und Bäume

Heiße Eisen

Eisengewinnung und Eisenverarbeitung im Märkischen Raum – eine spannende, über tausendjährige Erfolgsgeschichte. Hier wurden technische Pionierleistungen vollbracht, die wichtige Impulse für die Entwicklung der rheinisch-westfälischen Industrie gaben. Im LWL-Freilichtmuseum Hagen kann diese Entwicklung auf einmalige Art nachvollzogen werden.

Treffpunkt: Deutsches Schmiedemuseum ( C8, auf dem Lageplan ansehen)

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alte schwarzweiß Fotos stehen zur Ansicht auf Leisten

„Jetzt ist Feierabend!“

Wer hat nicht schon mal sein „blaues Wunder“ erlebt und war über diese unangenehme Überraschung wenig erfreut? Redewendungen und Sprichwörter begegnen uns im Alltag immer wieder. Die Bedeutung ist meist völlig klar – der Ursprung jedoch oft in Vergessenheit geraten. Gehen Sie mit uns auf eine unterhaltsame Spurensuche und entdecken Sie, welchen Einfluss die Handwerke auf unsere Sprache ausüben. Geeignet ab 16 Jahren.

Treffpunkt A (auf dem Lageplan ansehen)

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eine Gruppe während einer Führung

Mythos Schmied – Den Schmieden auf der Spur

Das Schmieden ist ein Handwerk, von dem eine ungeheure Faszination ausgeht. Wissen, Kraft und Geschicklichkeit sind notwendig, um mit Hilfe von Feuer, Wasser und Luft das zuvor aus Erz gewonnene Metall zu verformen. Ergründen Sie die Geheimnisse des Schmiedens bei einer Führung durch das Deutsche Schmiedemuseum.

Treffpunkt: Deutsches Schmiedemuseum  (C8 auf dem Lageplan ansehen)

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Ohne Holz geht nichts

Wissen Sie, dass der Begriff der Nachhaltigkeit schon über 200 Jahre alt ist und aus der Forstwirtschaft stammt? Im Lauf der Geschichte nutzen die Menschen den Wald auf vielfältige Weise: Bauern brauchen ihn für ihr Vieh, Handwerker bauen aus Holz Häuser, Schiffe und viele Dinge des täglichen Bedarfs. Zudem war Holz neben Wind und Wasser lange Zeit die wichtigste Energiequelle. Die Führung lädt dazu ein, die Wechselwirkungen zwischen den Menschen und dem Wald zu entdecken.

Treffpunkt B (auf dem Lageplan ansehen)

In Vordergrund ist eine Wiese, an deren Ende Fachwerkhäuser stehen. Dahinter sieht man bewaldete Berge.

Rostfrei: Zink – Das achte Metall

Kennen Sie die wichtigste Eigenschaft von Zink? Es rostet nicht! Kein Wunder, dass das Metall so begehrt war und ist. Im Zinkwalzwerk Hoesch erfahren Sie nicht nur Interessantes über die Entdeckung, Nutzung und Verarbeitung von Zink, sondern auch über die schwere Arbeit in einer Zinkfabrik.

Treffpunkt: Zinkwalzwerk (B7, auf dem Lageplan ansehen)

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Der Schriftzug Hosch über dem Eingang am Zinkwalzwerk

Von Lumpensammlern und Botenjungen

Spinnrad statt Spielzeug, Schuften statt Schule – so oder so ähnlich sah das Leben vieler Kinder im 19. Jahrhundert aus, auch in Westfalen. Einige Arbeitsplätze von Kindern in Handwerken, Gewerben und in der Heimarbeit lernen Sie während dieser Führung kennen. Außerdem werden Ursachen und Auswirkungen von Kinderarbeit angesprochen.

Treffpunkt B (auf dem Lagesplan ansehen)

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Eine Kinderfigur sortiert Lumpen

Wasser auf die Mühlen

Die Ablösung der Muskelkraft durch die Wasserkraft führte zu großen Veränderungen in der vorindustriellen Produktion. Wassermühlen bildeten als Antriebsmittel die Grundlage für viele technische Entwicklungen des „Maschinenzeitalters“. Entdecken Sie im Freilichtmuseum die Geschichte der Nutzung von Wasserkraft als Energiequelle.

Treffpunkt B (auf dem Lageplan ansehen)

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ein Wasserrad

Führung durch die Sonderausstellung

Fragen Sie auch nach Führungen zu unseren jährlich wechselnden Sonderausstellungen.

Treffpunkt: Ausstellungsgebäude  (auf dem Lageplan ansehen)

Zu den Sonderausstellungen

Das Ausstellungsgebäude, Haus Sümmern

Infos zu den Führungen

Zur Zeit finden Führungen ausschließlich im Freien statt. Es werden keine Gebäude bzw. Werkstätten aufgesucht, ebenso wird an keinen Vorführungen teilgenommen.
Die Teilnehmerzahl ist je nach Führung auf 4-9 Personen begrenzt.

 

Dauer: 1 Stunde
Gruppengröße: max. 30 Teilnehmer
Kosten: 40 Euro zuzüglich Museumseintritt

 

Treffpunkte für die Führungen

Die jeweiligen Treffpunkte für die Führungen finden Sie auf dem Lageplan am Museumseingang. Er steht auch als pdf-Datei zum Download bereit.
Vom Museumseingang gehen Sie bis zu 30 Minuten bis zum vereinbarten Treffpunkt. Bitte planen Sie diese Zeit für Ihren Besuch ein.

Lageplan LWL-Freilichtmuseum Hagen

 

Führungen und Rundgänge für Gruppen buchen

  • Sämtliche Buchungsanfragen sind erst nach schriftlicher Bestätigung gültig.
  • Bitte senden Sie Ihre Anfrage möglichst drei Wochen vor dem geplanten Besuch.
  • Bitte füllen Sie das Formular für eventuelle Rückfragen vollständig aus.

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Kostenlose Führungen

An jedem Sonntag in der Museumssaison von 14-15 Uhr bieten wir eine interessante offene Führung zu wechselnden Themen an. Für Besucherinnen und Besucher mit Hörgerät oder Cochlear-Implantat besteht hier die Möglichkeit, im Museumsshop kostenlos ein Empfangsgerät mit Halsringschleife zu leihen.

Die jeweiligen Treffpunkte erfahren Sie an der Kasse. Vom Museumseingang gehen Sie je nach Treffpunkt bis zu 30 Minuten. Bitte planen Sie diese Zeit mit ein.

Übersichtsplan

Eine Mitarbeiterin führt eine Gruppe älterer Menschen durch das Freilichtmuseum

Haben Sie Fragen?

Bei Fragen zu unseren Führungen oder Ihrer Buchungsanfrage, wenden Sie sich gerne an:

Tel: 02331/7807 333

Stempel mit Aufschrift "Kindergeburtstag"